Grünes Licht für den Bau des Landesarchiv
"Der Neubau des Landesarchiv am Innenhafen ist neben dem Anbau des Museum Küppersmühle die zweite architektonische Landmarke! Wir freuen uns über den Baubeginn mitten im Kulturhauptstadtjahr!" Kulturdezernent Karl Janssen


Das Landesarchiv wird definitiv am Duisburger Innenhafen gebaut! Im April ist der Baubeginn! Untergebracht wird es dort im letzten noch nicht umgebauten Speichergebäude unweit der Schwanentorbrücke. Nach dem Entwurf des Büros Ortner und Ortner Baukunst aus Wien, die den Architekturwettbewerb für sich entscheiden konnten, soll der RWSG Speicher um einen Turm, der sich aus der Mitte des Gebäudes bis in 65 Meter Höhe erheben soll, erweitert werden. An den Speicher, der die 140.000 Regalmeter des Archivs aufnehmen wird, schließt sich dann in Richtung Holzhafen ein geschlängelter 120 Meter langer Anbau in Backsteinoptik an.
"Das neue Landesarchiv wird nicht nur "Aktenlager und Archivierunsstätte" - es wird seine Türen auch für die Schulen weit öffnen. Architektur, Archivierung, Bildung und Kultur kommen hier in bester Weise unter ein Dach!" freut sich Bildungs- und Kulturdezernent Karl Janssen

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Entwurf von Ortner & Ortner

Darin werden die Büros für die 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die öffentlichen Einrichtungen untergebracht. Drei Viertel des Anbaus werden zunächst als Büroraum auf dem freien Markt angeboten und sollen später dem Landesarchiv seinen Anforderungen folgend übergeben werden.


 

Laurids Ortner, Architekt und
Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Kulturstaatsekretär des Landes NRW
Architekt Laurids Ortner ist überzeugt, dass sein Entwurf programmatisch für die gesamte Bundesrepublik wird. Darauf lassen auch die Stimmen der Jurymitglieder schließen, die bei der Präsentation des einstimmig angenommenen Siegerentwurfes anwesend waren. Von einem "noblen Bauwerk" war die Rede, von einer "kräftigen Architektur-Aussage", von einer "guten Skulptur, die polarisieren werde". "Ich freue mich schon auf die Auseinandersetzungen", sagte Jurymitglied Karl-Heinz Petzinka, der als Programmdirektor der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 am Tisch saß. Er kündigte an, dass das neue Duisburger Landesarchiv in eine Reihe herausragender Gebäude der Kulturhauptstadt aufgenommen werde.

Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff sagt:  "Wer das Gebäude von der Autobahn sieht, wird da rein wollen", sagte er bei der Vorstellung. 
 

Entwurfansicht von oben

Entwurfansicht von oben

Für das Landesarchiv, das mehrere Standorte in Duisburg konzentrieren wird, bedeutet die Entscheidung ab sofort ein deutliches Mehr an Arbeit. Landesarchiv-Direktor Dr. Wilfried Reininghaus: "Wir müssen auf der einen Seite mit den Architekten den planen, auf der anderen Seite aber schon mit der Umzugslogistik beginnen, damit wir rechtzeitig fertig werden." Es wird sich auf jeden Fall lohnen, das Landesarchiv NRW wird nach Fertigstellung den bundesweit größten Archivbau sein Eigen nennen.

http://www.ortner.at/handel_gewerbe/Larchiv.html

http://www.archive.nrw.de/LandesarchivNRW/

 

Stabswechsel im Wilhelm Lehmbruck Museum

"Duisburg ist eine Kunstmetropole mit den Museen Küppersmühle, DKM und dem Lehmbruck Museum!" sagt Kulturdezernent Karl Janssen heute bei der Stabsübergabe in Duisburg

Nach 25jähriger erfolgreicher Tätigkeit scheidet der langjährige Direktor der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Prof. Dr. Christoph Brockhaus, aus dem Dienst des Museums aus. Nachfolger als Direktor der Stiftung Wilhelm Lehmbruck ist Prof. Dr. Raimund Stecker.



Prof. Dr. Christoph Brockhaus, Prof. Dr. Raimund Stecker und Karl Janssen

Nach 25jähriger erfolgreicher Tätigkeit scheidet der langjährige Direktor der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Prof. Dr. Christoph Brockhaus, aus dem Dienst des Museums aus. „Prof. Brockhaus hat unser bedeutendes Museum der internationalen Skulptur maßgeblich geprägt und weltweit bekannt gemacht, insbesondere die Sammlung WLM, die Skulpturen innerhalb des Museums und im umliegenden Kantpark sind ein wichtiger Bestand in der deutschen Kulturlandschaft“, sagt Kulturdezernent Karl Janssen beim heutigen Stabswechsel in Duisburg.

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Nachfolger als Direktor der Stiftung Wilhelm Lehmbruck ist Prof. Dr. Raimund Stecker. Der gebürtige Duisburger hat heute seine Arbeit im WLM aufgenommen. “Ich bin froh, dass durch diese Personalentscheidung die Arbeit des WLM auf hohem Niveau gesichert ist. Mit Prof. Dr. Stecker haben wir einen Museumsdirektor gefunden, der in seiner Qualifikation die Spannbreite zwischen ausgewiesenem Fachmann, internationalem Netzwerk und Duisburger Herkunft erfüllt. Ich bin mir sicher, dass mit der Schaffenskraft von Raimund Stecker das internationale Renommee Duisburgs als Zentrum der Kunst mit drei bedeutenden Museen (Museum Küppersmühle, Museum DKM und Lehmbruck Museum) entscheidend weiterentwickelt wird, “freut sich Duisburgs Kulturchef bei der Amtseinführung des neuen Direktors.


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siehe auch:

http://www.duisburg.de/micro2/lehmbruck/

http://www.duisburg.de/micro2/lehmbruck/

http://www.museum-kueppersmuehle.de/

(download)

JUGEND INTERPRETIERT KUNST

 

EINLADUNG


zur Preisverleihung und Ausstellungseröffnung

des höchstdotierten deutschen Jugend-Kunst-Wettbewerbs

  JUGEND INTERPRETIERT KUNST -
DEUTSCHE BANK STIFTUNG JUGEND-KUNST-PREIS
 
am
Montag, dem 25. JANUAR 2010, um 19.00 Uhr

im
MKM MUSEUM KÜPPERSMÜHLE FÜR MODERNE KUNST, Innenhafen Duisburg

  Es sprechen:
Walter Smerling, Direktor MKM

Karl Janssen, Kulturdezernent Stadt Duisburg

Michael Münch, Mitglied des Vorstands Deutsche Bank Stiftung

Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Kulturstaatssekretär Land NRW

Coordt von Mannstein, Von Mannstein Werbeagentur, Sprecher der Jury

  Laufzeit der Ausstellung: 26.01.-07.02.2010
Informationen unter www.museum-kueppersmuehle.de.

 

siehe auch:


 
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/01/29/lokalzeit-duisburg-kunst.xml

 

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/01/29/lokalzeit-duisburg-kunst.xml

 

 

Erneut werden im MKM Deutschlands kreativste Schüler mit dem Deutsche Bank Stiftung Jugend-Kunst-Preis ausgezeichnet. Am Montag, dem 25. Januar 2010 um 19.00 Uhr werden die Gewinner des Projekts "Jugend interpretiert Kunst 2009" bekanntgegeben und Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff vergibt die Preise in Höhe von 5.000,- EUR, 2.000,- EUR und 1.000,- EUR.

 

Bis zum 7. Februar sind die spannenden Ergebnisse der nunmehr neunten Ausgabe von "Jugend interpretiert Kunst" in einer gemeinsamen Ausstellung aller 20 teilnehmenden Schulen im Wechselausstellungsbereich des MKM zu besichtigen.

 

 

Während der Ausstellungslaufzeit von "Jugend interpretiert Kunst" bietet das MKM folgende zusätzliche Führungen/Veranstaltungen von Museumspädagogin Sabine Falkenbach an:

 

Einführungsveranstaltung für Duisburger Lehrer für die Collection Tours 2010 (pädagogisches Vermittlungs-Projekt "Zweimal Kunst und zurück"):

Donnerstag, 28.01.2010, 16 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos

Anmeldung unter office[at]museum-kueppersmuehle.de oder 0203-30194812

 

Öffentliche Familienführungen durch die Ausstellung:

Samstag, 30.01.2010, 14 Uhr

maximal 20 Teilnehmer

Anmeldung unter office[at]museum-kueppersmuehle.de oder 0203-30194812

 

Sonderführungen für Schulklassen:

Termine auf Anfrage

Eintritt für Schüler frei / ermäßigte Führungsgebühr 30,- EUR

Anmeldung unter office[at]museum-kueppersmuehle.de oder 0203-30194812

 

 

(download)

Projekt "Klarsicht" der Deutsch Honduranischen Gesellschaft

  

100000 Brillen fÃ?r Honduras

 Projekt „Klarsicht“ der Deutsch Honduranischen Gesellschaft Die Deutsch Honduranische Gesellschaft hat durch den Einsatz mehrerer LIONS Clubs in NRW 100000 Brillen fÃ?r ihr Projekt „Klarsicht“ in Honduras bekommen. „ Ich bin begeistert von dem großartigen Engagement der Lions und dem unermÃ?dlichen Engagement unserer Mitglieder Jens Fischer und Floortje de Brabander. Eine große Hilfe fÃ?r die Augenklinik in Duisburgs Partnerstadt San Pedro Sula!“ freut sich die PrÃ?sidentin der DHG Irene Janssen. Auf Initiative des Lions Club Iserlohn wurden 100000 Brillen gesammelt, die der Deutsch Honduranischen Gesellschaft (DHG) fÃ?r Ihr Projekt „Klarsicht“ zur VerfÃ?gung gestellt wurden. Das technische Hilfswerk THW hat den deutschlandinternen Transport sichergestellt. Die Brillen wurden zentral in MÃ?nster gesammelt und heute zur Feuerwehr Duisburg transportiert. Die Feuerwehr Duisburg hilft beim Verpacken der Brillen. „Schon in den vergangenen Jahren hat sich die Feuerwehr bei der Spielsachensammelaktion engagiert.

 

Video: Christoph MÃ?ller-Girod www.cmgmedia.de

 

Zwischen der Feuerwehr San Pedro Sula und Duisburg haben wir eine gute Freundschaft. Wir helfen gerne!“ stellt Duisburgs Feuerwehrdezernent Wolfgang Rabe heraus. Die PrÃ?sidentin der DHG Irene Janssen freut sich sehr Ã?ber das unermÃ?dliche Engagement der DHG Mitglieder Jens Fischer und Floortje de Brabander. Beide sind die Paten und Initiatoren des Projektes „Klarsicht“. Intensiv unterstÃ?tzt wird die DHG bei diesem Projekt durch das aus Eindhoven stammende niederlÃ?ndische Unternehmen „Optik ver Hoeven“. Die ehemalige deutsche Konsulin Ruth Berkling betreibt seit vielen Jahren eine Augenklinik mit ihrer „Fundation para servios medicos volentarios“ in Duisburgs Partnerstadt San Pedro Sula. Schon im vergangenen Jahr wurden 14000 Brillen und medizinische GerÃ?te nach Honduras verschickt.

 

 

 

Heute werden die 100000 Brillen und weitere medizinische GerÃ?te durch die Feuerwehr Duisburg verpackt und mit Hilfe des Duisburger Hafens „Duisport“ nach Honduras verschifft. „Gute Hilfsprojekte sind erfolgreich wenn viele HÃ?nde zusammenarbeiten! Ich danke den Lions, dem THW, der Stadt Duisburg und der Feuerwehr Duisburg, dem Duisburger Hafen dem niederlÃ?ndischen Unternehmen Optik ver Hoeven und meinen Mitstreitern Jens Fischer und Floortje de Brabander. Eine große Hilfe fÃ?r Honduras!“ freut sich die PrÃ?sidentin der Deutsch Honduranischen Gesellschaft DHG Irene Janssen

Fotos: Christoph MÃ?ller-Girod www.cmgmedia.de

Ruhr 2010 : Kulturhauptstadt, wir kommen!

Index

 

 

Emmerich, 22.01.2010, NRZ Norbert Kohnen

Emmerich. Im Ruhrgebiet sagt man „Glückauf”. Vom Niederrhein ertönt bald der Schlachtruf „Flussaufwärts!” Jedenfalls wenn es nach Hein Driessen geht. Der Emmericher Kunstmaler hat eine Idee.

Gemeinsam mit seiner Klever Künstler-Kollegin Marianne Tönnissen und vielen weiteren Gäste möchte er an Bord des Fahrgastschiffs „de Düffelt” der Kulturhauptstadt Duisburg entgegen schippern und in der Nähe des Museumsschiffs „Oscar Huber” einige Tage ankern.

„Hein Driessen hat immer schöne Ideen”, sagt Hans de Swart, der Eigentümer und Kapitän der 26 Meter langen und 5,69 m breiten „de Düffelt”, auf der annähernd 90 Leute Platz finden.

Der 77-jährige Driessen ist Feuer und Flamme: „Kulturhauptstadt, wir kommen!” Der Niederrhein zu Gast in der Kulturmetropole - das könnte ein ganz fröhliches Aufeinandertreffen werden

Auf der „Düffelt” wollen Driessen und Tönnissen einige ihrer Werke ausstellen. Eine reizvolle Kombination. Während Marianne Tönnissen für ihre Landschaften eher knallige Farben bevorzugt, hält es Driessen meist mit dezenteren Tönen.

Aber ganz klar: Hein Driessen ist ein Zugpferd und bekannt wie ein bunter Hund, auch in Duisburg. Schließlich gibt es einige Verbindungen zwischen Duisburg und Emmerich. So stammt Duisburgs Beigeordneter und Kulturdezernent Karl Janssen aus Emmerich. Unvergessen,wie Alt-OB Jupp Krings zur 750 Jahr-Feier Emmerichs im Jahr 1983  gleich mit dem kompletten Duisburger Stadtrat anlegte, auch der gebürtige Emmericher Karl van Hall war gerne mitgekommen.

Die Begegnung zwischen Niederrhein und Ruhr 2010 soll auf jeden Fall erst nach der Fußball-WM Anfang August über die Bühne gehen. „Ich bin guter Hoffnung, dass das klappt”, sagt Driessen.

Gespräche mit Sponsoren laufen. Zumindest positive Signale aus der Wirtschaft gibt es. Auch vom Michael-Richter-Quartett, das während des mehrstündigen Schiffstörns für einen unterhaltsamen Sound sorgen soll. Driessen, Absolvent der Folkwangschule in Essen, möchte seine ehemaligen Mitschüler einladen - eine Art Klassentreffen also mitten in der Kulturhauptstadt.

An einer niederrheinischen Kaffeetafel könnte sich Driessen auch prominente Gäste vorstellen, etwa Duisburgs OB Adolf Sauerland und die WDR-Urgesteine Manni Breuckmann und Bernd Müller. Auch niederrheinische Bürgermeister wie Kleves Theo Brauer oder Voerdes Leonhard Spitzer hätten Interesse bekundet, bei dem Event „Niederrheins meets Kulturhauptstadt” dabei zu sein.

Dass „Petrus” das Projekt torpedieren könnte, glaubt Driessen nicht: „Maler haben immer schönes Wetter.” Und wenn nur das Gemüt sonnig ist.

Thomas Baumgärtel “Phoenix aus der Asche”


"Der Bananensprayer Thomas Baumg�rtel leistet einen nachhaltigen Beitrag zur öffentlichen Wahrnehmung der kulturellen Strahlkraft der Ruhr-Metropole!" betont Kulturdezernent Karl Janssen heute bei der Pressekonferenz in der Cubus Kunsthalle in Duisburg


Ab dem 22. Januar zeigt die Cubus Kunsthalle in Duisburg die Ausstellung "Phoenis aus der Asche" von Thomas BaumgÃ?rtel. FÃ?r das Kunstprojekt „Phoenix aus der Asche” plant BaumgÃ?rtel eine Ã?ber 30 m große Skulptur aus Stahl am Hochofen 5 in Dortmund auf dem GelÃ?nde Phoenix-West in 65 Meter Höhe. Die Installation ist ein spektakulÃ?res Zeichen des Wandels. Das Kunstprojekt soll eine Verbindung schaffen zwischen dem Ruhrgebiet, reprÃ?sentiert durch den Hochofen und der Kunst, symbolisiert durch das Zeichen der Banane. Die strukturelle VerÃ?nderung des Ruhrgebiets zur facettenreichen Ruhrmetropole fördert auch den Wandel zu einer pulsierenden Kulturregion. Die Installation Phoenix aus der Asche unterstÃ?tzt diese Entwicklung und das Leitmotiv der Kulturhauptstadt „Wandel durch Kultur“. Die Skulptur ist weithin sichtbar und steht fÃ?r den kulturellen Wandel eines herausragenden Industriedenkmals zu einem neuen Kunstort. Damit leistet BaumgÃ?rtel einen nachhaltigen Beitrag zur öffentlichen Wahrnehmung der kulturellen Strahlkraft der Ruhr-Metropole.

Thomas BaumgÃ?rtel | Bananensprayer from Christoph MÃ?ller-Girod on Vimeo.

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Thomas BaumgÃ?rtel und Karl Janssen

Thomas BaumgÃ?rtel “Phoenix aus der Asche”

 

“Phoenix aus der Asche” ist das Wahrzeichen einer mental vollzogenen

Foto: Atelier BaumgÃ?rtel

 Wandlung, die beispielhaft ihre architektonische und landschaftsplanerische Form im neuen stÃ?dtebaulichen Nutzungsplan des Phoenix-Areals findet. Gestern noch war das GelÃ?nde eine “verbotene Stadt” der Stahlindustrie, heute entsteht auf PHOENIX einer der größten Innovationsstandorte in Deutschland. Die NRW.URBAN GmbH & Co. KG als Besitzerin des Hochofens hat das Okay fÃ?r das Projekt gegeben. Die Transindustriale, zu der die Kunstaktion offiziell laufen soll, findet von Juni bis Oktober 2010 in Dortmund statt. Das Projekt wurde erfolgreich dem Denkmalschutz vorgelegt, der Bauantrag wird morgen bei der Baubehörde eingereicht. Die Eröffnung des spektakulÃ?ren Kunstprojekts ist fÃ?r Mai 2010 geplant.

Vom niederrheinischen Rheinberg aus gesehen, in dem BaumgÃ?rtel aufwuchs, war Duisburg die nÃ?chst größere Stadt, in die es ihn nicht selten zog. 2001 realisierte BaumgÃ?rtel ein Fassadenwandbild in Duisburg-Ruhrort, Karlstr. 28, dem Firmenhaus des Sammlers Dieter Siegel. Folgende Kunstorte Duisburgs wurden bis heute mit der Spraybanane ausgezeichnet:  das Wilhelm Lehmbruck Museum, das Museum KÃ?ppersmÃ?hle, die Galerie Hellebrand und die cubus kunsthalle.

Eröffnung der Ausstellung:
Freitag, 22.1.2010 um 19:00 Uhr
Es spricht Prof. Dr. Hans Brög
Ausstellungsdauer: 22. Januar bis 14. MÃ?rz 2010

NÃ?here Informationen zu dem Projekt auf:
www.phoenix-aus-der-asche.de
www.cubus-kunsthalle.de
www.bananensprayer.de

SUPER!!! THOMAS BAUMGÄRTEL VOM 22.1. - 13.3.2010 in der Cobus Kunsthalle Duisburg


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 Der 1960 in Rheinberg geborene Thomas Baumgärtel ist vielen bekannt unter dem Namen „Bananensprayer“. Seit über 20 Jahren markiert er weltweit Kunststandorte mit seinem Markenzeichen und verbindet so die Metropolen dieser Welt, unter denen sich auch Duisburg zählen darf.

Darüber hinaus ist Thomas Baumgärtel auch ein international beachteter bildender Künstler.

Mit spektakulären Kunstaktionen mischt er sich ein, setzt Zeichen, die für Irritationen sorgen, provoziert mit hintergründigem Humor und auch dies nicht selten mit einer Banane. Neben den Projekten und Aktionen ist Baumgärtel aber auch Maler und Spayer.

 

In einer Einzelausstellung gibt die cubus kunsthalle einen Einblick in sein malerisches Schaffen, möchte jedoch auch seinem jüngsten Projekt „100 Bananen für das Ruhrgebiet“ Rechnung tragen. So soll der zu diesem Projekt entstandene Bildband im Rahmen der Ausstellung vorgestellt werden.

Mit Duisburg verbindet den mittlerweile in Köln lebenden Künstler viel. Vom niederrheinischen Rheinberg aus gesehen, in der Baumgärtel seine Jugend verbrachte, war Duisburg die nächst größte Stadt, in die es ihn nicht selten zog. 2001 realisiert Baumgärtel ein Fassadenwandbild in Duisburg- Ruhrort, Karlstr. 28, dem Firmenhaus des Sammlers Dieter Siegel.

http://cubus-kunsthalle.de/content/view/85/71/

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KULTURKANAL JETZT ONLINE!

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Liebe Freunde des KulturKanals,

willkommen an Bord! Wir begrüßen Sie herzlich im Kulturhauptstadtjahr Europas RUHR.2010.  

Erleben Sie Kunst und Kultur am Rhein-Herne-Kanal! Bunte Feste, spannende Touren, moderne Kunst, ungewöhnliche Klänge und abenteuerliche Schifffahrten erwarten Sie auf rund 70.000 Metern Wasserstraße vom Duisburger Hafen bis zum Dattelner Meer.

Das offizielle KulturKanal-Programm - ein Projekt der RUHR.2010 - beginnt mit einer spektakulären Inszenierung am 20. März 2010 im neu gestalteten Stadthafen Recklinghausen. Doch schon vor der offiziellen Eröffnung laden zahlreiche Veranstaltungen zum Verweilen am Kanal ein.

Die zehn Anrainerstädte Duisburg, Oberhausen, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Waltrop und Datteln freuen sich auf Ihren Besuch.

Leinen los!

Ihr KulturKanal-Team


http://www.kulturkanal.net


Mitten im Revier findet die Verwandlung statt: Von der Schlagader des Kohletransports in den KulturKanal:
Es ist eines der ganz großen Kulturhauptstadt-Projekte. Als Projekt der RUHR.2010 wird unter dem Motto der Kulturhauptstadt Europas „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“ der Rhein-Herne-Kanal zu einem vernetzenden und verbindenden Element: dem KulturKanal 2010.

Die Anrainerstädte haben es sich zum Ziel gesetzt den Rhein-Herne-Kanal, eine der bedeutendsten industriellen Wasserstraßen Europas, für Mensch, Kultur und Freizeit zu erobern. Ihre Strategie: durch Kunst, Kultur und langfristige Zusammenarbeit Aufenthaltsqualität zu zeigen und zu gestalten. Auf rund 70.000 Metern Länge, vom Duisburger Innenhafen bis zum Dattelner Meer, zeigt der KulturKanal mit seinem Herzstück Rhein-Herne-Kanal im Kulturhauptstadtjahr eine eindrucksvolle Wandlung.

Schon längst spielt der Kanal eine wichtige Rolle in der Freizeit vieler Menschen: es wird campiert, geangelt, Rad gefahren - und sogar gebadet, was nicht erlaubt ist und doch geduldet wird. Ursprünglich als industrielle Wasserstraße konzipiert und industriellen Transporten vorbehalten, wird der Rhein-Herne-Kanal langsam auch von der Fahrgastschifffahrt erobert. Der Kanal führt mitten durch den Emscher Landschaftspark und ist damit Teil der grünen Mitte der Metropole Ruhr. Diese zentrale und grüne Lage sowie die unwiderstehliche Anziehungskraft des Wassers machen den Kanal zu einem Ort mit potentiell sehr hoher Aufenthaltsqualität.

Das Projekt KulturKanal nimmt sich der Aufgabe an, dieses Potential gezielt zu gestalten und zu fördern – den Kanal als kulturellen Spielort zu nutzen ist eines der Mittel, ihn als öffentlichen Raum ins Bewusstsein zu rücken und aufzuwerten. Quasi im Kielwasser laufen die infrastrukturellen Entwicklungen: Neue Fahrgastschiffanleger, Freizeit- und Wohnquartiere, künstlerisch gestaltete Picknickplätze, Strandbars, Uferwege und Brücken sowie eine verstärkte Einbindung der Fahrgastschifffahrt und Kanalfeste bilden den Rahmen für eine Fülle von Ereignissen.

Das Kulturhauptstadtprojekt zur weg- und zukunftsweisenden Etablierung des Tourismus-, Freizeit- und Kulturraums entlang des Rhein-Herne-Kanals ist eines der ersten interkommunalen Kulturprojekte in der Metropole Ruhr. Es ist erklärtes Ziel aller Beteiligten, diese Kooperation im Herzen der Metropole Ruhr auch über das Kulturhauptstadtjahr 2010 hinaus fortzuführen.

http://www.janssenkarl.de/index.php?ka=1&ska=1&idn=165

Unbedingt vormerken! - 21.Mai 2010 - Start LOCAL HERO WOCHE DUISBURG ...mit La Fura dels Baus -

Besuchen Sie die Naumon im Hafen Ruhrort
Ein Besuch auf dem Theaterschiff Naumon der Theatergruppe La Fura dels Baus im Ruhrorter Hafen kurz hinter dem Pegel Ruhrort
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„La Fura dels Baus“ – also etwas „das Frettchen der Müllhalde“ eine inzwischen weltberühmte katalanische Theatergruppe, die bereits bei der Eröffnung der Olympischen Spiele 1992 ein Milliarden-Publikum in aller Welt begeisterete, ist der Eigentümer des bereits seit Juni vergangenen Jahres im Ruhrorter Hafen vor Anker gegangenen Theaterschiffes mit dem Namen „Naumon“.
Die Künstlergruppe wird im Rahmen der Local Hero Woche und gleichzeitig zum Auftakt der Duisburger Akzente 2010 am 21. Mai 2010 eine spektakuläre Show als Hommage an Wagner und Mercator darbieten. Ort dieses Spektakels ist die Naumon an der bis dahin eigens umgestalteten Mercatorinsel in Duisburg Ruhrort. Zu diesem Highlight im Hafen der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 werden tausende Menschen erwartet und dürfen sich dabei auf Großes gefasst machen.
17 junge Künstler
Doch das ist ein Thema auf das es später im Jahr noch einmal zurück zu kommen gilt. Heute geht es zwar ebenfalls um die Naumon, aber unter einem anderen, wenn auch ebenfalls künstlerischen Aspekt und Projekt im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr.2010. Carlos Padrissas, der Regisseur der Theatergruppe hat auf sein 60m langes Theaterschiff eine Gruppe von insgesamt 17 Künstlern eingeladen, um dort zu leben und künstlerisch tätig sein zu können. Die Künstler haben eines gemeinsam, sie alle kommen aus Karlsruhe von der dortigen Hochschule für Gestaltung. Bildhauer, Designer, Medienkünstler, Maler und Theaterwissenschaftler sind unter ihnen, alle voller Abenteuerlust, Kreativität und künstlerischem Schaffensdrang.
Einladung an Bord
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Bereits in der vergangenen Woche und wieder am 21., 22. und 23. Januar 2010 laden die Künstler zu einer Besichtigung der Naumon und ihrer Werke ein. Jeweils in der Zeit zwischen 17:00 und 20:00 Uhr kann man das Schiff (manche würden vielleicht sagen: „den alten Kahn“) betreten, um in der schlecht beleuchteten, ja bisweilen düster und geheimnisvoll wirkenden Atmosphäre auf eine Art Entdeckungsreise der Geschichte des 1965 vom Stapel gelaufenen Schiffes und der künstlerischen Arbeiten gehen. Projektoren spiegeln Vergangenes wieder und kommt man in den Rumpf der Naumon, entdeckt man neben verschiedenen Lichtinstallationen eine mitten im Raum aufgehängte Anzahl von Schaukeln. Diese kann man selbst ausprobieren, sollte aber darauf Acht geben, dass sie recht unkonventionell angebracht sind und man bei seinen Schwüngen immer Gefahr läuft, mit einem anderen Schaukelnden „aneinander zu geraten“. Die Schaukelinstallation gibt auch das Motto für die Ausstellung in dem Schiff: „Ein schaukelndes Stück Raum“ – zitiert nach Foucault.
Freundliche Atmosphäre
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Trotz der kalten Temperaturen auf dem zugigen Schiff herrscht bei der Besatzung eine gute Stimmung und besonders gefreut habe ich mich, völlig unangemeldet und ausserhalb der Öffnungszeiten von den jungen Künstlern eine Sonderführung bekommen zu haben, selbst an die Orte des Schiffes, die deutlich mit Schilder „No entrar“ – „Betreten verboten“ gekennzeichnet waren. Mir hat der Besuch großen Spass gemacht und ich kann daher jedem nur empfehlen, sich die einmalige Gelegenheit zu einer Besichtigung ab dem kommenden Donnerstag nicht entgehen zu lassen. Übrigens: Der Eintrittspreis von 5€ bzw. ermäßigt 3€ ist gut investiert!

Frank-M. Fischer

Ruhr 2010 - Hanielprojekt Brückenschlag gestartet!
"Herzstück der Kulturhauptstadt 2010 in Duisburg ist die LOCAL HEROES Woche im Mai 2010 - Herzstück dieser Woche ist Ruhrort mit der Mercatorinsel" stellt Kulturdezernent Karl Janssen herraus


Die Bauarbeiten für die Treppenanlage, die ab April 2010 die Friedrich-Ebert-Brücke mit der Spitze der Mercatorinsel verbinden wird, haben begonnen. Haniel finanziert das Projekt "Brücken-schlag" und leistet damit einen Beitrag zur Stadtteilentwicklung - und insbesondere zur Kulturhauptstadt RUHR. 2010. " Herzstück der Kulturhauptstadt 2010 wird in Duisburg die LOCAL HEROES Woche im Mai sein. Herzstück dieser Woche sind der Duisburger Hafen, der Stadtteil Ruhrort und die Mercatorinsel. Die Local heroes Woche ist eingebunden in die Duisburger Akzente mit großartigen Produktionen. Wir sind dem Ruhrorter Unternehmen HANIEL sehr dankbar für ihr vorbildliches Engagement" stellt Kulturdezernent Karl Janssen heraus.
 

 
 


Die Mercatorinsel, einstige Lagerfläche für Schüttgüter am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr, liegt zum Teil brach. Doch das soll sich ändern. Ziel ist es, an der Inselspitze einen fast sechs Hektar großen Park anzulegen, der Raum für Kunst und Kultur bietet. Über die neue Treppe können Besucher das Gelände bequem zu Fuß erreichen. Zudem gibt es auf 16 Metern Höhe eine Aussichts-plattform. Bis zum 30. April 2010 soll die Treppenanlage fertig sein.

Mit der Planung und Bauleitung ist das Architekturbüro Tollé aus dem nieder-sächsischen Verden beauftragt, das auch das neue Bürogebäude am Ruhrorter Neumarkt entworfen hat. Die Statik wurde durch das Ingenieurbüro Vössing mit Sitz in Duisburg erstellt . Das Tiefenfundament für die Treppenanlage steht bereits: mit Stahl verstärkte Betonpfähle, die 15 Meter in die Erde hineingebohrt wurden. Aus diesem Anlass wurde nun gemeinsam mit allen am Projekt beteiligten öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen der offizielle Grundstein gelegt. "Zwar sind Bauarbeiten auf der Mercatorinsel in der Hochwasserzeit von November bis März grundsätzlich untersagt. Wir haben jedoch Ausnahmege-nehmigungen beantragt und gehen davon aus, dass wir bis Anfang Dezember 20o9 ohne Unterbrechung weitermachen können", erklärt Anton Jordanland, Projektleiter im Architekturbüro Tollé. Vorausgesetzt, der Wasserpegel von aktuell 2,8 Metern steigt nicht über die Marke von 7,5 Metern. Dann wäre die Baustelle sofort zu räumen.

 

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Eine halbe Million Euro lässt sich Haniel das Projekt kosten, wobei das Ingenieurbüro Vössing seine Arbeit nicht in Rechnung stellt. Haniel-Vorstands-mitglied Prof. Dr. Klaus Trützschler: "Wir sehen den "Brückenschlag" als nach-haltige Investition in unseren Standort. Die Anziehungskraft des Stadtteils für Touristen, neue Bewohner und Investoren wird steigen. Denn sobald die Insel-spitze erschlossen ist, verbessert sich das Freizeitangebot. Ruhrort bekommt mehr Grünraum und eine großartige Bühne für Freiluftaufführungen."
Der Vorsitzende der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH, Fritz Pleitgen, sieht in der neuen Nutzung der Inselspitze ein große Chance für die Kunst: "Duisburg hat mit dem neuen Freizeitkonzept die Möglichkeit, zu einem Bregenz am Rhein zu werden. Ein hochgestecktes Ziel, wie ich zugebe. Aber: warum nicht?! Der Platz ist ideal. Musik, Schauspiel und viele andere Dinge können sich zukünftig in einer stimmungsvollen Open-Air-Atmosphäre umschlungen vom Rhein in neuer Art den Menschen präsentieren.
Einen Vorgeschmack darauf gibt es am 21. Mai 2010 am Hafeneingang in der Nähe der Mercatorinsel: Haniel präsentiert als Hauptsponsor der Kulturhaupt-stadt RUHR.2010 eine spektakuläre Show - mit einem Schiff als Bühne. Die spanisch-katalanische Theatergruppe "La Fura dels Baus" wird mit 60 Trapez-künstlern das Stück "Das globale Rheingold" aufführen. Dazu spielt ein Orchester live Musik von Richard Wagner und eine Neu-Komposition, die vom Kartografen und Wahl-Duisburger Gerhard Mercator inspiriert ist.
"Brückenschlag" ist eingebettet in den "Masterplan Ruhrort", ein Entwicklungs-konzept, das Haniel gemeinsam mit der Duisburger Hafen AG duisport, der Duisburger Gemeinnützigen Baugesellschaft GEBAG und dem Stadtentwick-lungsdezernat in Auftrag gegeben hat. Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland: "Der Hafenstadtteil Ruhrort hat mit seinen vielen Wasserlagen eine herausragende städtebauliche Qualität. Der vor kurzem vorgestellte 'Masterplan Ruhrort' sieht ein Bündel von Maßnahmen vor, mit denen die Attraktivität von Ruhrort noch weiter gesteigert werden soll. Der heute begonnene 'Brücken-schlag' ist ein erster großer Meilenstein dieses Masterplans"

siehe auch:

http://www.haniel.de

INFORMATION ZUR LOCAL HEROES WOCHE

Spektakuläres Open-Air-Theater in Duisburg 2010

"Großartige Bilder werden im Mai 2010 unsere Hafenstadt Duisburg weltweit zeigen" so Kulturdezernent Karl Janssen

Verneigung vor Wagner und Mercator - Duisburg Hafen der Kulturhauptstadt: La Fura dels Baus entwickelt Open-Air-Theater für den Ruhrorter Hafen.
Die spanisch-katalanische Theatergruppe „La Fura dels Baus“ wird mit einer neuen, Aufsehen erregenden Großproduktion am 21. Mai 2010 den unter dem Motto „Duisburg - Hafen der Kulturhauptstadt“ stehenden Programmbeitrag der Stadt Duisburg zum Kulturhauptstadtjahr eröffnen.

 

Die Performance „Das globale Rheingold“ wird eine Verneigung vor Richard Wagner und Gerhard Mercator sein. Mercator, der bedeutendste Kartograf des 16. Jahrhunderts, lebte von 1552 bis zu seinem Tod 1594 in Duisburg und schuf hier den Hauptteil seines Lebenswerkes.
Bei der Aufführung auf der Mercatorinsel in unmittelbarer Nähe des Rheines wird ein 60 Meter langes Schiff, die NAUMON, zu einer schwimmenden Bühne u.a. für 60 Trapezkünstler, neun Meter große Riesenfiguren,
Feuerwerk, ein Orchester, große Ballone und mehr. Das „Rheingold“ in der Version von „La Fura“ ist zugleich der Auftakt des zehntägigen Projektes „ruhrort(t)räume“, das den Hafenstadtteil als Bühne für Kultur erschließt und zugleich seine Chancen und Perspektiven thematisiert.
„Wir freuen uns außerordentlich, dass wir die Theatergruppe ‚La Fura dels Baus‘, die ja weltweit für ihre Open-Air-Produktionen und großartigen Bilder bekannt ist, für diese neue Inszenierung gewinnen konnten“, betonte der Duisburger Kulturdezernent Karl Janssen. „Der Hafen der Kulturhauptstadt und eine Theaterproduktion, die einen Bezug zu Gerhard Mercator herstellt und bei der ein Schiff Element und spektakuläre Hauptbühne sein wird, das passt einfach zusammen“, so Janssen.


Auch Oliver Scheytt, Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH ist von der Idee überzeugt: „Das Projekt ‚Das globale Rheingold‘ und die Gesamtgeschichte ‚ruhrort(t)räume‘ werden ein Highlight im Hafen der Kulturhauptstadt. Die Mercatorinsel als Bühne zu gewinnen, bedeutet neues Leben und Erleben in eine bis dato unzugängliche Landzunge zu bringen. Das Stillen dieser kulturellen Sehnsucht ist ganz im Sinne der Nachhaltigkeit von RUHR.2010. Damit bildet Duisburg einen weiteren wichtigen Baustein für die Errichtung der Metropole Ruhr.“
Als neuer Hauptsponsor engagiert sich die in Duisburg-Ruhrort ansässige Franz Haniel & Cie. GmbH für die Kulturhauptstadt RUHR.2010. „Haniel hat sich entschlossen RUHR.2010 als Hauptsponsor zu unterstützen. Dazu fühlen wir uns verpflichtet. Schließlich liegt im Ruhrgebiet der Ursprung unseres Erfolges: Seit 1756 stellen wir hier in Duisburg-Ruhrort die Weichen für unsere Zukunft“, unterstrich Prof. Dr. Klaus Trützschler, Vorstand der Franz Haniel & Cie. GmbH. „RUHR.2010 hat das Potenzial, das Image unseres Standortes nachhaltig zu verbessern. Besucher aus dem In- und Ausland werden herbeiströmen. Journalisten werden über die Ereignisse berichten und so die veränderte wirtschaftliche und soziale Situation im Ruhrgebiet in alle Welt tragen. Das wird auch für Haniel positive Effekte freisetzen.“

Erstmals werde „La Fura“ eine „Naumaquia“ mit Elementen ihrer Wagner-Tetralogie, die unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta in den Opernhäuser von Valencia und Florenz aufgeführt wurde, und mit der Uraufführung einer Gerhard Mercator gewidmeten Komposition verbinden, skizzierte Regisseur Carlus Padrissa (La Fura dels Baus) die Konzeption von „Das globale Rheingold“. Als „Naumaquia“ bezeichnet „La Fura“ ihre Großproduktionen von der schwimmenden Bühne der NAUMON in Anlehnung an antike Seeschlachten in Amphitheatern.
Die vier Teile von „Das globale Rheingold“ sind den „vier Elementen“ Wasser, Feuer, Luft und Erde zugeordnet. Der erste Teil beginnt mit Musik aus Wagners „Rheingold“ und dem Gesang der Undinen. Im zweiten Teil öffnet sich das Schiff und aus dem Innenraum steigt unter Feuer und Dampf die Figur eines neun Meter großen Riesen empor, der über die Erfindung der Dampfmaschine spricht. Er beginnt zu schweben, während gleichzeitig Bergleute aus Erdlöchern kriechen. Auch sie erheben sich in die Luft. Gleichzeitig erreicht der Gesang seinen Höhepunkt. Kernstück des vierten Teils „Erde“ ist die Uraufführung einer Gerhard Mercator gewidmeten Komposition von Ali N. Askin. Am Ende verschwindet die NAUMON in einem großen Feuerwerk.

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Die NAUMON wurde 1965 auf der norwegischen Werft Aukra Bruk AS gebaut und versah u.a. unter dem Namen Arold ihren Dienst als Küstenmotorschiff. Seit einigen Jahren gehört das Schiff der Theatergruppe „La Fura dels Baus“ und war unter dem Namen NAUMON mit verschiedenen Produktionen im Mittelmeerraum und in Taiwan unterwegs.

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Alberto Giacometti: Die Frau auf dem Wagen

31. Januar bis 18. April 2010

Triumph und Tod

Ab dem 31. Januar 2010 präsentiert die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum - Zentrum Internationaler Skulptur, Duisburg eine einzigartige Ausstellung zum Werk des Bildhauers Alberto Giacometti (1901-1966). Mit Unterstützung der Fondation Alberto und Annette Giacometti, Paris dem wissenschaftlichen und organisatorischen Partner des Lehmbruck Museums, werden rund 120 Werke des Bildhauers in Duisburg als Leihgaben internationaler Museen und Privatsammler in Duisburg vereint.
Alberto Giacometti, Frau auf dem Wagen, ca. 1945, Foto: B. Lauer, (c) ADAGP, Paris

Um 1945 entstand die annähernd lebensgroße Plastik Die Frau auf dem Wagen, die im Mittelpunkt der Ausstellung steht. Sie ist die einzige Gipsskulptur von Alberto Giacometti in einem deutschem Museum, die 1986 dank Mitteln der Peter Klöckner-Stiftung für das Lehmbruck Museum erworben werden konnte und die die Handschrift und Arbeitsweise des Bildhauers bis ins Detail veranschaulicht. Im Vergleich zu den miniaturhaften und fragilen Gipsfiguren, die Giacometti seit den 1930er Jahren bis 1945 ausführte, blieb sie auch die einzige großformatige Arbeit aus dieser Periode figurativer Neuorientierung, während der sich der Bildhauer in Genf und Maloja (1942-45) aufhielt.

Die Ausstellung vereint erstmals die beiden von Giacometti ausgeführten Wagenskulpturen und stellt sie in ihren zugehörigen umfangreichen Werkkomplex: Dem Duisburger Werk steht erstmals die Leihgabe des großen Wagen (1950) aus dem Museum of Modern Art, New York gegenüber. Das mit der Frau auf dem Wagen neu eingeführte Motiv des Wagens ist wesentlicher Bestandteil der Wirkung und Bedeutung der Figur: Bewegungslosigkeit und Lebendigkeit, Distanz und Kontakt erzeugen ein dramatisches Spannungsfeld. Weitere nationale und internationale Leihgaben ermöglichen umfassende Einblicke in die Motive der zeremoniellen Kultwagen und verleihen den Skulpturen einen mythischen Charakter im Zyklus von Triumph und Tod.


Alberto Giacometti, Chariot/Wagen, 1950, The Museum of Modern Art, New York, Foto: © 2009 Digital image, The Museum of Modern Art, New York / Scala, Florence

Für das Lehmbruck Museum ist es nicht die erste Ausstellung des Schweizer Bildhauers. Bereits im Jahr 1977 fand hier die erste Retrospektive Giacomettis in Deutschland statt.

Die Ausstellung wird begleitet von einem umfangreichen Katalog im Hirmer Verlag, München; ca. 224 Seiten, ca. 230 Abbildungen, Preis der Museumsausgabe ca. 25 Euro. Mit Beiträgen von Christoph Brockhaus, Pucci Corbetta und Roberto Sarfatti, Carol Jacobi, Jacques Vistel sowie den Kuratoren Gottlieb Leinz und Véronique Wiesinger. Der Katalog beinhaltet außerdem ein umfangreiches Interview mit dem Künstler Stephan Balkenhol, der sich im Kontext der Ausstellung mit dem Thema der Figur auseinandersetzen wird.

 

In Kooperation mit der Fondation Alberto et Anette Giacometti, Paris.

Gefördert von der Kulturstiftung der Länder, der Ernst von Siemens Kunststiftung, dem Ministerpräsidenten des Landes NRW, der Sparkasse Duisburg-Stiftung, Pro Helvetia, der Stadt Zürich und weiteren Partnern.